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Digitale Verlaufskontrolle der Zahnstellung per Smartphone
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DentalMonitoring

Wir sehen Ihre Zähne –
auch zwischen den Terminen.

Sie scannen zu Hause mit dem Smartphone, wir prüfen den Verlauf. Das ersetzt nicht die Behandlung, aber viele Wege in die Praxis.

Der klassische Rhythmus einer kieferorthopädischen Behandlung ist ein Kontrolltermin alle sechs bis acht Wochen. Zwischen diesen Terminen weiß niemand, was die Zähne tun. DentalMonitoring schließt diese Lücke: Sie scannen zu Hause mit dem Smartphone, wir beurteilen den Verlauf. Das ersetzt nicht die Behandlung – aber viele Wege in die Praxis.

So funktioniert es

01

Sie erhalten die Aufsatzhilfe

Zum Behandlungsstart bekommen Sie eine kleine Wangenhalterung, die auf das Smartphone aufgesetzt wird. Sie sorgt dafür, dass Winkel und Lichtverhältnisse bei jedem Scan gleich sind – und dass die Aufnahmen überhaupt vergleichbar werden. Vor dem Spiegel allein ist so eine Aufnahme nicht möglich.

02

Die App meldet sich

In einem mit uns festgelegten Rhythmus – üblicherweise alle ein bis zwei Wochen – erinnert die App daran, dass ein Scan fällig ist. Der Vorgang dauert wenige Minuten und läuft angeleitet ab: Sie folgen den Anweisungen, das Gerät sagt Ihnen, wann eine Aufnahme sitzt.

03

Auswertung und fachliche Beurteilung

Die Aufnahmen werden ausgewertet und mit dem geplanten Behandlungsverlauf verglichen. Anschließend prüfen wir das Ergebnis fachlich. Die Beurteilung bleibt bei uns – die Technik liefert die Datenbasis, die Entscheidung trifft die Behandlerin.

04

Rückmeldung an Sie

Läuft alles nach Plan, erhalten Sie die Freigabe für den nächsten Schritt – etwa den Wechsel auf die nächste Schiene. Weicht etwas ab, melden wir uns und holen Sie in die Praxis.

Was sich dadurch ändert

01

Weniger Kontrolltermine

Reine Verlaufskontrollen lassen sich in vielen Fällen ersetzen. Das spart Fahrten, Fehlzeiten in der Schule und freigenommene Arbeitsstunden.

02

Früher erkannte Abweichungen

Bewegt sich ein Zahn nicht wie geplant, sehen wir das nach Tagen statt nach zwei Monaten. Früh korrigiert bedeutet meist: mit geringerem Aufwand korrigiert.

03

Schienenwechsel nach Fortschritt

Der Wechsel folgt dem, was tatsächlich passiert, nicht einem starren Kalender. Bei manchen geht es schneller, bei anderen braucht ein Schritt länger.

04

Belege statt Vermutungen

Der Verlauf ist dokumentiert. Bei Rückfragen – auch zur Tragezeit – lässt sich am Bildmaterial nachvollziehen, was passiert ist.

05

Sichtbarer Fortschritt

Sie sehen die Veränderung selbst, Scan für Scan. Das klingt nebensächlich, ist aber für die Motivation über eine mehrmonatige Behandlung erheblich.

06

Kürzere Wege bei Problemen

Löst sich ein Attachment oder passt eine Schiene nicht, ist das über einen Scan schneller geklärt als über eine Terminvereinbarung.

Für wen es geeignet ist

DentalMonitoring passt besonders gut zu Aligner-Behandlungen, weil dort ohnehin in festen Intervallen etwas passiert, das kontrolliert werden muss. Es lässt sich aber auch bei festsitzenden Apparaturen und in der Retentionsphase einsetzen.

Voraussetzungen sind überschaubar: ein Smartphone mit funktionierender Kamera und aktuellem Betriebssystem, und die Bereitschaft, den Scan-Rhythmus einzuhalten. Wer die Scans nicht macht, verliert genau den Vorteil, für den das System da ist.

Was DentalMonitoring nicht ersetzt

Manche Schritte gehen nur in der Praxis: Attachments setzen und entfernen, feste Apparaturen anpassen, Retainer eingliedern, Feinkorrekturen abstimmen. DentalMonitoring reduziert die reinen Kontrolltermine – nicht die Behandlung. Und es ist keine Fernbehandlung: Diagnose und Behandlungsentscheidung setzen voraus, dass wir Sie kennen und untersucht haben.

Ihre Aufnahmen und Ihre Daten

Die Aufnahmen entstehen zu einem klaren Zweck: der Verlaufskontrolle Ihrer laufenden Behandlung. Sie werden für diesen Zweck verarbeitet und von uns fachlich beurteilt. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

Über die Verarbeitung – wer beteiligt ist, wo verarbeitet wird, wie lange gespeichert wird und welche Rechte Sie haben – informieren wir Sie schriftlich, bevor Sie zustimmen. Die Teilnahme ist freiwillig: Wenn Sie DentalMonitoring nicht nutzen möchten, behandeln wir Sie im klassischen Terminrhythmus, ohne Nachteil.

Wie Sie damit anfangen

Ob DentalMonitoring in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im Beratungsgespräch – zusammen mit der Frage, welche Behandlung überhaupt zu Ihrem Befund passt. Was dabei passiert, steht auf der Seite Erstberatung. Die technische Grundlage, auf der all das aufbaut, beschreibt die Seite Digitale Diagnostik.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich scannen?
Das legen wir individuell fest, üblich ist ein Rhythmus von etwa einer bis zwei Wochen. Die App erinnert Sie, wenn ein Scan fällig ist.
Wie lange dauert ein Scan?
Wenige Minuten. Sie setzen die Aufsatzhilfe ein, folgen den Anweisungen der App und laden die Aufnahmen hoch.
Ersetzt DentalMonitoring alle Praxistermine?
Nein. Manche Schritte sind nur vor Ort möglich – Attachments setzen, feste Apparaturen anpassen, Retainer eingliedern. DentalMonitoring reduziert die reinen Kontrolltermine, nicht die Behandlung selbst.
Was passiert, wenn etwas nicht nach Plan läuft?
Dann melden wir uns bei Ihnen und holen Sie in die Praxis. Genau das ist der Vorteil: Eine Abweichung fällt nach Tagen auf und nicht erst beim nächsten Termin in zwei Monaten.
Brauche ich ein besonders neues Smartphone?
In der Regel nicht. Ein Gerät mit funktionierender Kamera und aktuellem Betriebssystem genügt. Welche Modelle unterstützt werden, klären wir vor dem Start.
Was kostet DentalMonitoring?
Das hängt davon ab, ob und wie es in Ihre Behandlung eingebunden wird. Die Position ist im Behandlungsplan ausgewiesen, bevor Sie sich entscheiden.
Wer sieht meine Aufnahmen?
Die Aufnahmen werden für die Verlaufskontrolle Ihrer Behandlung verarbeitet und von uns fachlich beurteilt. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht. Details zur Verarbeitung erhalten Sie schriftlich, bevor Sie zustimmen.

Termin

Weniger Termine, engere Kontrolle.

Wir zeigen Ihnen in der Beratung, wie das in Ihrem Fall aussieht.